CAMERATA EUROPÆA (CE)

Wer ist die CAMERATA EUROPÆA (CE) und was ist ihre Idee?
Alles Europäische, Traditionelle und Moderne, das ist es, wofür die Camerata Europaea (CE), eine kulturelle Organisation und Orchesterverband, steht! Die kulturelle Organisation lebt und arbeitet in fester Vernetzung mit einer Vielzahl von europäischen Ländern. Bereits musikalisch vertraut und in einem transparenten Geflecht ist die CE mit Kulturländern wie Deutschland, Österreich, der Slowakei, Italien, Rumänien, Griechenland und Zypern verbunden. Ebenso lebt der Gedanke eines kulturell vereinten Europas fest in der Struktur des Verbandes und seinem Engagement. Als Orchesterverband spricht die CE die universale Sprache der Musik und Kunst, bewegt sich wie eine Karawane durch die europäische Musiklandschaft und greift traditionelle und moderne Klangwerke dabei auf. Durch ihre Mobilität und Offenheit gegenüber allen europäischen Nationen bestärkt die CE die musikalische und kulturelle Annäherung der EU-Länder. Sie bildet ein Forum für die lebendige Begegnung mit der KunstMusik aller europäischen Länder. Dies bedeutet neben der Pflege des traditionellen Kanons von kammermusikalischen Werken vor allem die Entdeckung und Förderung der zeitgenössischen Musik und visuellen Kunst Europas. Die CE wächst seit ihrer Gründung beständig und kann aus einem großen Repertoire schöpfen, denn im Laufe der Jahrhunderte haben sich regional spezifische musikalische und künstlerische Sprachen, verschiedene Schulen und Arbeitsweisen entwickelt. Eine großartige, beeindruckende Vielfalt ist entstanden, ohne dass jemals die zugrunde liegende einheitliche europäische Musik- und Kunstkultur dabei in Frage gestellt worden wäre. "Einheit in der Vielfalt", dieses europäische Motto kann man in kaum einem Bereich so gut beobachten und verstehen lernen, wie in der klassischen Musik- und Kunstkultur. CE möchte diese "Einheit in der Vielfalt" mit ihrer Arbeit vorführen, feiern und durch besondere Veranstaltungen und Konzertprogramme ihrem Publikum sinnlich vermitteln. Denn es gibt immer wieder viel zu entdecken in der phantastischen Welt der europäischen Kultur. Was in dem einen Land selbstverständlich ist, kennen woanders bislang nur Experten. Die Camerata Europaea schafft kulturellen Austausch und vertieft somit europäische Einigung.

Welche Musik- und Kunstschaffenden sind an der CE beteiligt und mit wem arbeitet die CE zusammen?
Renommierte Musiker/-innen und Künstler/-innen aus vielen europäischen Ländern, die in Berlin, Athen oder Innsbruck leben, bilden das Grundgerüst des länderübergreifenden CE-Verbandes. In seinem interkulturellen Dialog bindet er jedoch auch viele Partnerensembles mit ein, die sich jährlich aktiv an den mobilen künstlerischen Reihen beteiligen. Unter ihnen sind derzeit Rumänien, Italien, Frankreich, Portugal, Zypern und die Slowakei. Zu dem großen und dynamischen Musikerstamm der Ensembles gesellen sich regelmäßig Solisten/-innen, Komponisten/-innen, Dirigenten/-innen und Nachwuchsmusiker/-innen aus ganz Europa. Als Kulturbotschafter ihres Landes verkörpern sie die grenzüberschreitende Mobilität von Künstler und Werk. Die Camerata Europaea lebt allein durch die Bewegung und den inspirierenden Austausch der Kulturen. Enge Kommunikation, Zusammenarbeit und Austausch mit hervoragenden Musiker/-innen, Komponisten/-innen, Musikwissenschaftler/-innen, Künstler/-innen und Kulturorganisationen, aber auch politischen Vereinigungen bestimmen den Charakter der CE. Allein durch sie wird das Fundament von CE gefestigt und  erlaubt, Strömungen, Zeitgeist und neue Entwicklungen aktuell in die Programme mit aufzunehmen.

Wie werden die kulturellen Themen der Europäischen Union in der CE lebendig und welche künstlerischen Reihen kommuniziert die CE?
Die CE verschreibt sich klar den aktuellen Anliegen der EU-Kulturagenden 2014 bis 2020, indem die aus einem nachhaltigen, interkulturellen Dialog ihre Inspiration schöpft und die grenzüberschreitende Verbreitung künstlerischer Werke aktiv lebt. Dabei ist ein dynamisch wachsendes europäisches Netzwerk ihre große Stärke und Basis zugleich, die vielen Künstler/-innen zu Gute kommt. Bestrebt, dem weit gefassten Slogan der Europäischen Union "Einheit in Vielfalt" ein musikalisches und künstlerisches Gesicht zu geben, entwickelte die CE neun künstlerische Reihen, die die regional verschiedenen Musik- und Kunsttraditionen hör-, sicht- und greifbar machen, gleichzeitig jedoch auf ein gemeinsames europäisches Erbe verweisen. Im Rahmen der KunstMusik treffen hier neben musikalischen Weken auch visuelle Künste wie Malerei, Tanz, Fotografie, Installationen und andere Medien der europäischen Kunstszene aufeinander. Auch Themen wie Europäische Politik und Feiertage, Jugendförderung, Frauendialog, aber auch Religion, Geschichte und Mystik bekommen einen Raum. Die CE schafft damit viele Orte der Begegnung und des Dialogs für ein breites Publikum. Die künstlerischen Reihen bilden Verknüpfungspunkte, Plattformen und Schnittstellen für alle Mitglieder und Partner des CE-Verbandes. Diese strukturelle Verbindung fördert die Mobilität, den kulturellen Austausch sowie das Wachstum des CE-Netzwerks und verstärkt das Konzept der kulturellen Annäherung in ihrer Einmaligkeit. Verschiedenste kulturelle und politische Institutionen der Europäischen Union sind in vielen der künstlerischen CE-Reihen mit eingebunden, ebenso auch private Partner und Förderer des CE-Verbandes sowie natürlich ausgewählte Künstler/-innen. Durch die thematisch vielfältig gelegten Reihen schafft die CE klare Konstanten, während sie räumlich in ganz Europa zuhause ist.

Was bedeuten die mobilen künstlerischen Reihen bei der CE?
Das besondere und einzigartige Phänomen der künstlerischen Reihen ist die Struktur der CE, alle künstlerischen Programme sind in "Mobile künstlerische Reihen" verwandelt. Damit entsteht eine grenzenlose und europaweite Zirkulation vieler Programmreihen. Durch die Mobilität der Künstler/-innen, der Programme und ihrer Beteiligung an den europäischen Festivals wie z.B. dem mobilen Festival "Regain" reisen die künstlerischen Reihen aktiv in verschiedenste europäische Länder und versprühen eine große Lebendigkeit, neue Botschaften und ein interaktives musikalisches und künstlerisches Geschehen. Die CE profitiert im Vergleich zu anderen Organisationen in großem Maße von der enormen geografischen Mobilität der Musiker/-innen, Komponisten/innen, Solisten/-innen, Künstler/-innen und ihren Werken. Auf diese Weise bewegt sich die CE sehr flexibel auf dem großen europäischen Teppich - von Berlin über Griechenland, Rumänien, Tirol bis ans schwarze Meer nach Bulgarien und vielen anderen Ländern.

Wie lebt die CAMERATA EUROPÆA das Konzept der CE-Akademie?
Nichts läuft ohne den Nachwuchs, von Anfang an entschied sich die CE, junge Musiker/-innen und Künstler/-innen in die Arbeit der Organisation mit aufzunehmen und in ihre Programme als feste Konstante zu integrieren. Die Förderung junger Talente, ihre Popularisierung und Integration bildet einen entscheidenen Punkt in der Welt der Camerata Europaea. Ein hohes Niveau und neue künstlerische Entdeckungen auf Künstler- und Werksebene schafft die CE durch ihr frisches Konzept der CE-Akademie. Die CE-Akademie lädt Nachwuchskünstler/-innen ein, Seminare, Vorträge, Symposien, Workshops und Meisterkurse zu besuchen, bietet jährlich Förderprogramme, Residencies sowie diverse Projekte im Rahmen der Programme der CE-Youth an und vergibt Preise und Stipendien. Viele Programme mit mobilen jungen Künstler/-innen werden auf Jugendkulturtagen aufgeführt. Die CE geht auf den Wunsch der jungen Menschen nach neuen Ausdrucksformen ein und legt großen Wert darauf, dass junge Nachwuchskünstler/-innen in vielen der künstlerischen Reihen beteiligt sind. Die drei Initiatoren der CE-Organisation möchten mit ihrem Engagement die noch junge Mobile-Musik- und -Art-Szene fördern und begleiten die jungen Künstler/-innen publizistisch sowie auf Konzerten und Workshops.

Über welches Netzwerk verfügt die CE?
Das breite Netzwerk der CE-Initiatoren der Camerata Europaea funktioniert grenzüberschreitend. Es ist auf natürliche Weise beständig gewachsen und greift heute bereits auf einen großen Pool von Musikschaffenden, Komponisten/-innen, Solisten/-innen, Dirigenten/-innen, Künstler/-innen und vielen weiteren Akteur/-innen zurück. Dieses mediale Netz ist ein großer Schatz und gleichzeitig das Fundament für die immer größer werdende Community. Alle Beteiligten profitieren und nutzen hier aktiv den künstlerischen, publizistischen und medialen Fokus und das dient individuell als auch gemeinschaftlich dem globalen Verständnis. Der erstaunliche Mehrwert dieses Netzwerkes liegt in der Kommunikationsstärke. Ausschließlich durch die Zusammenarbeit mit professionellen Partnern aus dem gesamten europäischen Raum und ihren vielfältigen und abwechslungsreichen Veranstaltungen war die Entstehung eines internationalen Netzwerkes möglich. Dadurch wird die grenzüberschreitende Mobilität der Künstler und Organisatoren durch den CE-Verband unterstützt und die Verbreitung von kulturellen und künstlerischen Werken durch die zahlreichen Darbietungen der CE-Ensembles gewährleistet.

An welchen Orten spielen die CE-Ensembles?
Die CE musiziert nicht ausschließlich in den Hauptstädten Westeuropas; vielmehr möchte sie diejenigen Länder besuchen, die die rotierende EU-Ratspräsidentschaft innehaben. Nicht zu vergessen sind die jeweiligen Kulturhauptstädte und Städte des europäischen Kulturerbes als auch die Länder in denen die CE ihre Partner-Ensembles hat. Die CE trägt damit Musik aller europäischen Kulturtraditionen nach ganz Europa.

Welche Werte vertritt die CE?
Die CE repräsentiert Werte wie Integration und Einheit, Solidarität und soziale Verantwortung. Somit ist der einmalige CE-Klangkörper ein Symbol für die Vielfalt unseres Kontinents und verkörpert die kulturelle europäische Idee auf höchstmöglichem künstlerischem Niveau. Die Entwicklung sollte CE Recht geben: es entstand eine Ideenschmiede vielfältiger kultureller Impulse mit erstklassigen Musik- und Kunstprojekten. Neben der Betonung auf die Stellung der KunstMusik in Europa liegt die CE die zeitgenössische Musik und visuelle Kunst am Herzen. Sie stellt bewusst unterschiedliche europäische Charaktere vor und mischt sie, um die Vielfalt der Musik und Kunst zu zelebrieren, um Verschmelzungen zu zeigen, um Traditionen kennenzulernen und um neue Rhythmusformen zu entdecken. Damit entsteht ein erweitertes Verständnis für die europäische KunstMusik und eine Stärkung der europäischen Identität.

 

 

 

 

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