Alpenfeuilleton
Susannah Haas, 31. Oktober 2016

Kann Kunst Europas Grenzen aufweichen?
[...] Das Herzstück des Festivals war nämlich Igor Strawinskys „Geschichte vom Soldaten“, der sein Gewehr gegen eine Fidel eintauscht – und sie dann an den Teufel verliert. [...] Wenn wir, so wie Strawinskys Soldat, die Violine gegen ein Zauberbuch – also: Kunst gegen Macht, Sinn gegen Zweck – eintauschen, werden wir sie mit großer Sicherheit nicht mehr zurückbekommen. Strawinskys Bilder sind archaisch, aus einer Zeit vor den Nationalidentitäten. Die Botschaft ist universal. Der Soldat landet in der Hölle, in Gewalt und Entfremdung. Das passiert, wenn wir die Kunst aufgeben. Und vielleicht möchte das Festival „Borderless“ auch ein wenig davor warnen. Dann ist auch die Funktion von Kultur neu definiert, sie wird existenziell. mehr

FREIRAD - Freies Radio Innsbruck
Ramona Pohn, 21. Mai 2015

Von Haifischen, Kunst und Schumann
Das Konzert der Camerata Innsbruck CINNS am 17. Mai bot ein einzigartiges Zusammenwirken verschiedener Kunstformen. Musikalische Darbietungen, innovative Medien – in Form von Videoprojektionen – und Theaterperformances verschmolzen. In musikalischer, literarischer und visueller Form näherten sich die Mitwirkenden den aktuellen Problematiken von Ausgrenzung und Fremdsein, aber auch der Hoffnung auf ein Gemeinsames. (…) „Je suis Europe“ zum Europatag organisiert. mehr

Landeshauptstadt Innsbruck
Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, 11. Mai 2014

Grußbotschaft für das Konzert "Trio Europa"
„Neben der Vitalität einer modernen Stadt und dem Nebeneinander von Traditionen möchte die Camerata Innsbruck (CINNS´) ihren kulturellen Beitrag leisten und die Stadt Innsbruck musikalisch in einem neuen Gewand erstrahlen lassen“ – besser beschreiben als das Orchesterensemble Camerata Innsbruck selber kann es wohl keiner. Das Orchesterensemble Camerata Innsbruck setzt sich mit dieser musikalischen Veranstaltung zum Ziel, die europäischen Werte und die Kultur anlässlich des Europatages am 9. Mai hochleben zu lassen. Jeder Bürgerin und jedem Bürger sollte durch diesen Tag die Wichtigkeit der Europäischen Union in Erinnerung gerufen werden – und der Werte gedenken. Mit ihrer Musik bestärkt die Camerata Innsbruck die kulturelle sowie auch die musikalische Annäherung der EU-Mitgliedsstaaten. Das europäische Motto „Einheit statt Vielfalt“ kann man besonders im Bereich Musik verstehen lernen und dies spiegelt sich beim Konzert „Trio Europa“ wieder. mehr

Meinbezirk
Manfred Hassl, 27. Mai 2013

Camerata Innsbruck begeisterte ihr Publikum
Der Abend bot ein spannendes Programm mit dem Werk E.TEMEN.AN.KI (sumerisch Haus der Fundamente von Himmel und Erde) der Kompositionspreisträgerin Manuela Kerer bis hin zu Beethovens 7ter mitreißender Musik, sorgten für einen gelungenen Abend. Mit der griechischen Inspiration "Chorika" des Komponisten Periklis Koukos wurden die jungen Solistinnen Ute Hallinger (Klavier) und Valerie Gahl (Violine) mit ihrem ausdrucksvollen und sicheren Beitrag vom Publikum mit viel Applaus belohnt. Die Chefdirigentin Maria Makraki spannte den Bogen weit und übertrug sich das griechische Temperament umgehend auf die Musikerinnen, sodass sich ein homogener Klangkörper bildete, der die musikalische Vielfalt zur Gänze ausschöpfte und wurden feinste Dynamiken, Kontraste, Spannungsbögen und Steigerungen deutlich. mehr

Tiroler Zeitung
Armin Berger , 23. Mai 2013

Europa im Einklang
Innsbruck – Tirol hat ein neues Kammerorchester: die Camerata Innsbruck. Sie will mit Programmen traditioneller und zeitgenössischer Werke konzertieren, um die Vielfalt europäischer Musik zu Gehör zu bringen. Auftakt war am Sonntag im Stadtsaal mit der Chefdirigentin Maria Makraki. Der Klangkörper ist Teil der Camerata Europaea. Diese Institution hat das Ziel, die kulturelle Annäherung und das Zusammenwachsen der europäischen Länder zu unterstützen. Innsbruck ist nach Berlin und Athen die nun dritte Destination in der Europäischen Union, in der ein eigenes Orchester gegründet wurde. Was das brillante Orchester zu leisten imstande war, zeigte sich nach der Pause bei der 7. Sinfonie von L. v. Beethoven. Spannend, was künftig fü̈r neue Werke aus Europa zu hören sein werden. mehr

Tiroler Bezirksblätter
Manfred Hassl, 4. Januar 2012

Weihnachtsklänge von jungen Musikern
Die Camerata Europaea überzeugte das Publikum im Barocken Stadtsaal in Hall in Tirol und im Kaiser-Leopold-Saal in Innsbruck mit seinen vielseitigen und –schichtigen Werken, der Professionalität der jungen KünstlerInnen sowie der ausdrucksstark dynamischen Leitung von Dirigentin Maria Makraki. Das buntgemischte Musikprogramm, dessen Bandbreite von Tragik bis hin zur italienischen Leichtigkeit reichte, brachte dem zahlreichen Publikum Werke von Periklis Koukos, Berthold Hummel, Giovanni Battista Pescetti, André Chini, Hugo Wolf und Ottorino Respighi näher. mehr

Culturenow.gr
Stella Tziva, 16. November 2011

Camerata Europaea – ein hoch motiviertes Orchester, das ständig wächst
Das Athener Kulturzentrum About hat während der Sommersaison 2011 einen Kurs für Dirigieren mit der künstlerischen Leiterin der Camerata Europaea, Maria Makraki, durchgeführt. Während dieser Seminarveranstaltung, die im Sommer 2012 erneut in Griechenland stattfinden soll, sprach Maria Makraki mit Stella Tziva über die Kurse, die Camerata Europaea und über die Lage in Griechenland.
C. N.: Können Sie uns das Profil, die Aktivitäten und Ziele der Camerata Europaea beschreiben?
M.M.: Die Camerata Europaea ist ein musikalisches Ensemble, das 2007 gegründet wurde und aus hervorragenden Musikern aus allen möglichen Mitgliedsländern der Europäischen Union besteht. Die Konzerte wollen Werke zeitgenössischer europäischer Komponisten einem breiteren Publikum bekannt machen. Konzertreihen wie Musik Plus, Europa Spirituell, Vielklang Europa und Trio Europa haben das Ziel, beispielgebende Programme zu entwickeln, die eine Brücke zwischen den Ländern Europas schlagen sollen, während sie – thematisch gesehen – das Traditionelle mit dem Modernen, das Vertraute mit dem Unbekannten verbinden und auf diese Weise das Interesse des Publikums dafür wecken, die Schätze der zeitgenössischen europäischen Kultur zu heben.
 C. N.: Sie haben Orchester u.a. in Großbritannien, Deutschland, der Schweiz, in Polen, Rumänien, Griechenland und in der Ukraine geleitet. Was für eine Beziehung besteht zwischen dem Dirigenten und den Orchestermusikern? Ist eine gute Zusammenarbeit erst möglich, wenn die „Chemie“ zwischen Dirigent und Orchester stimmt? 
M. M.: Die „Chemie“ spielt mit Sicherheit eine entscheidende Rolle. Doch selbst sie entsteht erst mit der Zeit. Ein Dirigent muss über eine breite Bildung, Geschicklichkeit und Organisationstalent verfügen und eine persönliche Art haben, die einem positiven Arbeitsklima psychologisch förderlich ist. mehr

Neues Deutschland
Antje Rößler, 2. Μärz 2011

Alte Herren spielen erste Geige – Interview mit der Dirigentin Maria Makraki
- Warum gibt es Ihrer Meinung nach so wenige Dirigentinnen?
Das ändert sich langsam. In jeder Dirigierklasse gibt es zurzeit Frauen, die das Fach Dirigieren studieren.
 - Haben Sie ganz persönlich schon diskriminierende Erfahrungen gemacht?
Nein, eigentlich nicht. Natürlich muss man immer mit seinen Fähigkeiten überzeugen. Die ersten Minuten sind manchmal kritisch, aber dann spielt das Geschlecht keine Rolle. Es wird immer konservative Orchester und konservative Musiker geben. Beim Dirigieren geht es aber um das Umsetzen einer Vorstellung, und das gelingt Frauen genau so gut wie Männern. Eine Dirigentin kann sehr viel Durchsetzungsvermögen, Ausstrahlung, Musikalität und Autorität haben, wie in jedem anderen Beruf.
- Gibt es diesbezüglich einen Unterschied, ob Sie vor dem eigenen oder einem fremden Orchester stehen?
Ja, es gibt einen Unterschied. Man fühlt sich bei seinem eigenen Orchester sehr frei kann mehr experimentieren und die Grenzen erweitern bzw. überschreiten. Eine sehr angenehme aber kraftvoll musikalische Atmosphäre kann an die Musiker übertragen werden und dadurch entsteht eine besondere manchmal bombastische Klangeinheit.
- Was ist Ihre persönliche Strategie, um sich in männlich dominierten Hierarchien durchzusetzen?
Ich mache mir keine Gedanken über das Geschlecht. Die Klangvorstellung und die Interpretation einer Komposition ist für mich immer die Herausforderung, und dass die Musiker sie anerkennen und anschließend übernehmen. mehr

openPR
Meike Mieke, 1. Juni 2010

Im Sog des Sujets
Die Camerata Europaea u. d. L. von Maria Makraki präsentierte hoch spannende Werke europäischer Komponisten der Gegenwart. Ein einfaches wie überzeugendes Konzertkonzept brachte frischen Wind in den Konzertsaal: „Trio Europa“, die Konzertreihe der Camerata Europaea präsentiert seit November 2008 Orchesterwerke von Komponisten der Gegenwart aus jeweils drei europäischen Ländern. Es ist dem bewundernswerten Engagement von Maria Makraki zu verdanken, dass junge Komponisten wie Serghi, Gianetta und Colasanti oder berühmte Landeskomponisten wir Periklis Koukos in der Hauptstadt regelmäßig zu Gehör gebracht werden. Ein reger Austausch mit den Kulturvertretungen der europäischen Länder in Berlin, umfangreiche Partiturensichtungen und – nicht zuletzt – die Einwerbung finanzieller Mittel für das durch öffentliche Mittel geförderte Projektorchester Camerata Europaea gehen jedem Trio-Europa-Konzert voraus. Die Brillanz und Überzeugungskraft des Ensembles ist Ergebnis der Professionalität seiner Mitglieder und deren Freude an neuen Kompositionen. Die Mitglieder der Camerata Europaea haben jedes Potential für die Bildung eines europäischen Kulturorchesters in Berlin. mehr

Nea Kriti
Nikolas Dunber, 28. Mai 2010

Festkonzert in der Berliner Philharmonie anlässlich des 50. Jahrestages der Gründung der Republik Zypern
Das Werk „moments of a Face“ besteht aus zwei großen Suiten und fünf Liedern. Das beeindruckende Programm offenbart die intensive Auseinandersetzung des Künstlers mit der überlieferten Volksmusik Zyperns, mit der Musik der griechischen Antike, byzantinischer Musik als auch mit der abendländischen Musikkultur aus barocker Zeit bis hin in die Gegenwart.Am Konzert waren die bekannte griechische Sopranistin Sonia Theodoridou, Yiorgos Kaloudis (Kretische Lyra, Perkussion), Linos Ioannidis (Lyrikvortrag) und Alkinoos Ioannidis (Gesang, Laute, Gitarre, Kontrabassflöte, Perkussion) beteiligt. Darüber hinaus wirkte das Orchester Camerata Europaea und der Ernst-Senff-Chor (Einstudierung Steffen Schubert) mit. Unter der dynamischen Leitung von Maria Makraki gelang eine meisterhafte Einbindung der Solisten und vor allem Yiorgos Kaloudis´ Interpretation an Cello, Laute und kretischer Lyra in das Orchesterensemble. mehr

openPR
Meike Mieke, 4. Mai 2010

Klangvolles Kulturgeschenk aus Zypern
Am 30. April 2010 gab der bekannte zyprische Liedermacher Alkinoos Ioannidis ein beeindruckendes Konzert für Chor, Orchester und vier Solisten im Kammermusiksaal der Philharmonie. Unter dem Titel „moments of a Face“ gelangten Chor- und Orchesterstücke zur Aufführung, die von Momenten und Augenblicke aus dem Leben bestimmter Menschen, oder auch von ihrem Tod handelten.Das Orchesterensemble Camerata Europaea unter der souveränen Leitung von Maria Makraki zeigte einmal mehr seine Professionalität und Feinfühligkeit bei der Umsetzung von europäischen Länderkonzerten dieser Art. Spielend verwirklichte es die Takt- und Rhythmusvielfalt des mediterran anmutenden Dramas „Athyr“. Es setzte punktgenaue Akzente, bestach mit glasklarem Klang und einer starken Holzbläserfraktion. Bereitwillig meisterte das Ensemble das Kontrastprogramm in der „Dauer der unerwarteten Zeit“. Zum Schluss begleitete es fünf Lieder von Alkinoos Ioannidis, die er für Orchester instrumentiert hat, so auch den Rap „Patrida“, der von Streicher-Pizzicati sparsam gestützt wurde. Mit begeistertem Applaus erwiesen sie der zyprischen Landesvertretung ihren herzlichen Dank. mehr

Das Botschaftsnetzwerk des Slowakischen Instituts Berlins
Martin Sarvaš, 28. April 2009

Slowakische Musik im angesehenen Konzerthaus in Berlin 
In Anwesenheit von Peter Machajdik, des meistgespielten slowakischen Komponisten im deutschsprachigen Raum, hat das progressive Orchester Camerata Europaea im angesehenen Berliner Konzerthaus zwei Werke dieses Komponisten aufgeführt. Im Rahmen der Konzertreihe "Rhythm & Strings" hat das Orchester unter der Leitung der charismatischen griechischen Dirigentin Maria Makraki sowohl Machajdiks Musik als auch Werke zeitgenössischer zypriotischer und griechischer Komponisten meisterhaft aufgeführt. mehr

Exantas Newsletter
Meike Mieke, 1. Februar 2009

Entdeckungsreise im Konzertsaal - "Rhythm & Strings" mit der CAMERATA EUROPAEA am 30. November 2008 im Konzerthaus Berlin 
Die Camerata Europaea spielte Orchesterwerke von Komponisten der Gegenwart aus Zypern, Griechenland und Deutschland. "Rhythm & Strings" bildete den Auftakt der Konzertreihe "Trio Europa", in deren Rahmen das Ensemble von nun an regelmäßig seinen Blick auf die Kunstmusik der Gegenwart aus jeweils drei Ländern Europas richten möchte. Das "Europa" im Namen des Ensembles verrät die künstlerische Motivation der Camerata Europaea. Es gilt, der viel zitierten kulturellen "Vielfalt" Europas auf die Spur zu kommen, das Besondere in den Werken der heute Ton angebenden Komponisten in den Ländern Europas zu erkennen. Überzeugend waren die klanglichen Fähigkeiten des Ensembles: dezent-spielerisch bei den "Drepani", fast gespenstisch exakt die Punktierungen bei den Tangos, versehen mit wohl dosiertem Schmelz, dem Fagottisten bravourös zuarbeitend beim anspruchvollen "Concertino", offen für Neues in der Interpretation von "Klotho" über den Mythos der griechischen Schicksalsgöttin "Klotho" ( = die Spinnerin), die den Lebensfaden spinnt. Leicht und natürlich führte Maria Makraki das Ensemble durch rhythmisch herausfordernde Passagen. Mit ihrer starken Ausstrahlung hielt sie das Ensemble ganz fest, speiste es mit Konzentration und Energie. Anmutig wirkte die Kommunikation zwischen Dirigentin und Musikern, als teilten alle ihre gemeinsame Freude an einem innovativen und abwechslungsreichen Konzertprogramm, an einer musikalischen Entdeckungsreise durch Europa. Wir freuen uns auf die Fortsetzung dieser Reihe! mehr

Märkische Allgemeine
Matthias Müller, 19. Dezember 2008

KONZERT: Akzentuierter Wohlklang
Feine Celloquartette mit der CAMERATA EUROPÆA im Kulturhaus Am Alten Markt

POTSDAM / INNENSTADT - Die CAMERATA EUROPAEA lud Mittwochabend ins Kulturhaus Am Alten Markt ein, um das Violoncello im Quartett in den musikalischen Focus zu stellen. Die vier Solisten setzen sich europäisch zusammen. Das Eröffnungsstück, der Kontrapunkt Nr. 1 aus Johann Sebastian Bachs "Kunst der Fuge", ist für kein spezielles Instrument bestimmt, und mit den vier Celli wurde die strenge Linienführung der Bachschen Komposition sehr gut deutlich. Der nur 36 Jahre gewordene Engländer Henry Purcell wird zu Recht der englische Bach genannt. Seine Pavane und Chaconne fand in dieser Quartettbesetzung ebenfalls gültige und klangprächtige Aussage. Die den Konzertabend bestimmenden zeitgenössischen Komponisten, der Schweizer Daniel Kreder und die beiden Amerikanerinnen Carole Rabinowitz und Shirl Jae Atwell, verbindet das Bekenntnis Kreders zur kompositorischen Struktur, Form und Tonalität. Keine experimentelle Moderne, sondern rhythmisch stark akzentuierter Wohlklang sowohl in Kreders Kompositionen "Commitment" und seinem zweiten Celloquartett, als auch in Rabinowitz' "Suite Hispaniola" und Atwells kurzen Quartettstück. Der Pilgerchor aus Richard Wagners Oper "Lohengrin" und "Solveigs Lied" aus der Peer-Gynt-Suite von Edvard Grieg brachten die Vier zu gleich schöner Widergabe auf dem Cello, wie die beiden Finalstücke der finnischen Rockband "Apocalyptica". mehr

Potsdamer Neueste Nachrichten
Gerold Paul, 30. Juni 2008

Wassertaufe
Russisches Kulturfest in der Alexandrowka
 
Zu diesem Behuf hatte sich eine Besetzung der CAMERATA EUROPÆA mit den Potsdamer Turmbläsern zusammen getan, und siehe, nach dem Sturzguss füllten sich allmählich die regennassen Stühle mit applaudierenden Besuchern. Vor allem beim abendlichen Konzert mit Werken von Dunajewski, Schostakowitsch, Petrov, Schnittke und Chatschaturjan wurde schnell deutlich, dass man deren Filmmusiken sogar auch konzertant hören kann. Ein schwungvolles Open-Air-Konzert! mehr

Neue Musikzeitung
Adelheid Krause-Pichler, 2. April 2008

Ein lebendiges kulturelles Forum
Konzertreihe mit Kammermusik im Löwenpalais
 
Die Reihe "Löwenmusiken", die, organisiert von der Konzertdirektion Berlin, erlesene Kammermusikabende im großen Salon präsentiert, startete in diesem Jahr mit einem Konzert des Celloquartetts der CAMERATA EUROPÆA. Ein derart hochbesetztes Ensemble war ein repräsentativer Einstieg in die Kammermusikreihe im Löwenpalais. Die Musiker spielten bravourös und homogen, wenn man sich auch über stilistische Interpretationen, vor allem in den Bearbeitungen der alten Meister, wundern konnte. Die Einführung zu den Werken und deren Komponisten kam von den Musikern im Wechsel. Eine lobenswerte Einrichtung, der man nach dem Debütkonzert mehr Zuhörer wünschte, und deren Anspruch hohe Maßstäbe setzt. mehr

Berliner Zeitung
Wolfgang Fuhrmann, 5. Dezember 2007

Europa beginnt in Brasilien
Die CAMERATA EUROPÆA im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie mit Villa-Lobos und Guarnieri

Villa Lobos und Guarnieri gingen vom Studium der brasilianischen Volksmusik aus - aber nicht im Sinne eines Karneval-von-Rio-Folklorismus, sondern als Inspiration zu konstruktiven Verfahren - so wie Bartók die ungarische und Strawinsky die russische Volksmusik in sich aufgenommen haben. Diese Konstruktivität ließ sich an der Darstellung der CAMERATA EUROPÆA unter der Leitung der jungen griechischen Dirigentin Maria Makraki auch durchaus nachvollziehen. Vor allem bot der Abend Gelegenheit, die seit 2007 bestehende CAMERATA EUROPÆA (CE) erstmals in größerem Rahmen zu erleben. mehr

Das Botschaftsnetzwerk "DasCorps"
Monika Zwick, 30. Januar 2007

Kultur in Berlin mal anders - Griechische Klänge im Atrium der Deutschen Bank
Die besondere Kenntnis des Ensembles der griechischen Kunstmusik machten die Griechischen Tänze Nikos Skalkottas´ und die Suite Concertante von Periklis Koukos zu einem exquisiten Hörgenuss. Die Freude und der Enthusiasmus der Künstler übertrug sich konsequent auf das Publikum und der begeisterte Applaus sowie die zahlreichen Nachfragen nach Tonaufnahmen oder einer baldigen Wiederholung des Konzerts gaben Zeugnis davon, wie gut gelungen dieser Abend war. mehr

European Union